LASIK-Verfahren.
Die Abkürzung LASIK steht für Laser Assisted In Situ Keratomileusis und meint den flächigen Gewebeabtrag innerer Hornhautschichten durch die Behandlung mit gepulster Laserstrahlung.
Bei ausreichender Hornhautdicke wird bei der LASIK-Operation zunächst eine dünne Hornhaut-Lamelle (Flap) inklusive der schmerzempfindlichen oberen Hornhautschicht (Epithel) einseitig gelöst und zur Seite geklappt. Auf dem darunterliegenden Gewebe wird dann mittels Laser die Korrektur vorgenommen, indem Hornhautzellen (Kollagenfasern) abgetragen werden. Nach Ende der Behandlung wird der Hornhautdeckel wieder an den ursprünglichen Platz zurückgeklappt und positioniert. Das Epithel verwächst im äußeren Bereich des Flaps selbständig innerhalb von ein bis zwei Tagen und heilt dann über mehrere Wochen fest aus. Möglich ist eine LASIK von max. -12 bis +6 Dioptrien sowie bei einer Hornhautdicke von ≥ 500 µm.
Bei zu dünner Hornhaut kann entweder auf ein Linsenimplantat gesetzt werden oder alternativ auf die nachfolgend vorgestellten Verfahren LASEK oder PRK ausgewichen werden. Auch die alternative Behandlungsmethode TransEpiLASIK wird bei AVILA u. U. angewendet.
Ein LASIK-Patient hat sofort und nahezu schmerzfrei scharfe Sicht, da die Operation unter der schmerzempfindlichen und zur Narbenbildung neigenden Hornhautoberfläche vorgenommen wird und das Epithel, im Gegensatz zur LASEK, nicht erst nachwachsen muss.
Erfahrungsreichtum gepaart mit High-Tech: Bei unseren lasergestützten Augenoperationen vertrauen wir auf modernste Lasersysteme (u. a. Alcon WaveLight® und OptiLASIK®). Doch auch die beste Technik will beherrscht sein: Mit 20 Jahren OP-Erfahrung ist Prof. Frohn anerkannter und zertifizierter Spezialist für spezielle plastisch-rekonstruktive und ästhetische Chirurgie in der Augenheilkunde.




