
Linsenimplantate.
Linsenimplantate empfehlen sich insbesondere zur Behandlung extremer Fehlsichtigkeiten und in Patientenfällen, bei denen aufgrund von Kontraindikationen das laserchirurgische Verfahren nicht angewendet werden kann. Während die Hornhaut bei Lasereingriffen im weitesten Sinne modelliert wird, bleibt sie beim Einsatz von künstlichen Linsen (Intraokularlinsen) unberührt.
Möglichkeit 1: Zusätzlich zur natürlichen Linse wird eine weitere künstliche Linse (Phake Intraokularlinse, abgeleitet vom Griechischen „phakos“ für Linse) wahlweise in die Augenvorderkammer (Artisanlinsen direkt vor der Pupille) oder aber in die hintere Augenkammer (intraokulare Contactlinsen, ICL) eingepflanzt. Zur Behandlung mittlerer bis starker Kurzsichtigkeit verwenden wir Ophthec Artisan-Linsen und AcrySof® Cachet™-Linsen. AcrySof® Cachet™-Linsen sind zuverlässige und vielfach erprobte "Kontaktlinsen im Auge".
AcrySof® Cachet™-Linsen werden vor der körpereigenen Linse eingesetzt.
Möglichkeit 2: Die körpereigene klare Linse wird in einem chirurgischen Eingriff entfernt (Clear Lens Extraction, CLE) und durch eine Kunststofflinse ersetzt. Mit der individuell geeigneten Stärke der implantierten Linse kann die Fehlsichtigkeit ausgeglichen werden. Dieses Verfahren ist auch als refraktiver Linsenaustausch bekannt. Ein Linsenaustausch kommt nur dann in Frage, wenn die eigene Einstellfähigkeit des Auges (meist altersbedingt) erloschen ist.
Verschiedene Linsentypen
Verschiedene Linsentypen
- Standard IOL / Standard-Einstärkenlinse
- Intraokularlinse (IOL) mit Blaufilter / Gelblinse Asphärische
- Intraokularlinse (IOL) für verbesserte Abbildungsqualität
- Multifokale Intraokularlinse (IOL) / Mehr-Stärken-Linse
- Torische Intraokularlinse (IOL) zur Korrektur der Hornhautverkrümmung




