
Die Netzhaut: Veränderungen, Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten.
Die Netzhaut oder Retina (lat. rete „Netz“) ist eine Schicht von spezialisiertem Nervengewebe an der hinteren Innenseite des Auges. In ihr wird das auftreffende Licht, nachdem es Hornhaut, Linse und Glaskörper durchquert hat, in Nervenimpulse umgewandelt und über den Sehnerv an das Gehirn weitergeleitet.
Der „gelbe Fleck“ (Makula lutea) im Zentrum der Netzhaut ist die Stelle des schärfsten Sehens: Hier besitzt die Netzhaut die größte Auflösung, wie man sie etwa beim Lesen benötigt. Die umgebende Netzhaut dient im Wesentlichen der Umfeldwahrnehmung, sprich dem Erkennen von Dingen „aus den Augenwinkeln“.
Die Funktionstüchtigkeit der Netzhaut ist für ein gutes Sehvermögen unerlässlich. Netzhautschädigungen z. B. durch Diabetes, Durchblutungsstörungen oder trockene bzw. feuchte Makuladegenerationen, aber auch durch Verletzungen, Unfälle oder altersbedingt können zu stark beeinträchtigenden Sehstörungen führen. Das Problem: Netzhauterkrankungen verursachen keine Schmerzen verursachen und werden daher oft erst spät bemerkt.
Die AVILA Augenpraxisklinik bieten Ihnen nicht nur eine umfassende Netzhaut-Diagnostik mit modernsten Verfahren (z. B. OCT oder Fluoreszenzangiografie), sondern ebenso adäquate Behandlungsmöglichkeiten. Neben medikamentösen Therapien stehen dafür innovative Operationsmethoden (z. B. intravitreale Injektionen, IVOM) und die Lasertechnik zur Verfügung.
Diabetische Retinopathie
Diabetische Retinopathie
Unter dem Begriff Makuladegeneration wird eine Gruppe von Erkrankungen des menschlichen Auges zusammengefasst, die den „gelben Fleck“ der Netzhaut betreffen und mit einem allmählichen Funktionsverlust der dort befindlichen Gewebe einhergehen. ...



